Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Reifen - Freigaben - Erfahrungen zum BMW - C 400 X - C 400 GT.
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Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von Baumiworld » So 12. Jan 2020, 18:29

Hallo zusammen,
mein 400GT ist auf dem Weg nach Deutschland. Ich freu mich schon diesen endlich abholen zu können.
Aber was ich heute lesen musste verschlägt mir die Sprache.

Hier der Originaltext:
Hinweis zum Umgang mit Freigaben und Unbedenklichkeitsbescheinigung für Dimensionsänderungen oder Reifenbauartänderungen am Kraftrad

Durch die Verkehrsblattverlautbarung 15/2019 hat sich die Auslegung des § 19 (2) bezogen auf die Dimensionsänderungen oder Reifenbauartänderungen abweichend von der im Rahmen der Fahrzeugtypprüfung genehmigten Größen und Reifenbauarten geändert.
Eine Freigabe oder Unbedenklichkeitsbescheinigung kann nicht länger als alleiniger Nachweis über eine gefährdungsfreie Montage mit abweichender Dimension oder Bauart herangezogen werden.Bei Montage der Reifen liegt somit eine Änderung des Fahrzeugs und ein Erlöschen der Betriebserlaubnis nach § 19 (2) StVZO vor. Entspricht das Fahrzeug ansonsten dem genehmigten Zustand, ist eine Begutachtung gemäß § 21 auf Grund 19 (2) StVZO möglich und nach dem Umbau unverzüglich erforderlich.
Die bisher ausgestellten Bescheinigungen können somit nur noch als Prüfgrundlage für die Begutachtung gemäß § 21 StVZO dienen. Wir empfehlen, die entsprechende Freigabe oder Unbedenklichkeitsbescheinigung zur notwendigen Anbauabnahme mitzuführen.
Die vorstehend beschriebene Vorgehensweise ist anzuwenden: bei Reifen, die nach dem 31.12.2019 hergestellt wurden, und ab dem 01.01.2025 bei allen Reifen.
Als Herstellungsdatum gilt die Angabe (DOT-Kennzeichnung der Kalenderwoche und des Jahresdatums der Produktion) auf dem Reifen.


Diesen Blödsinn möchte ich nicht weiter kommentieren. Aber das trifft jeden Zweiradfahrer früher oder später nogo
Gruß
Guido
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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von OSM62 » So 12. Jan 2020, 19:01

Bedeutet nur das man die Größe fahren muss die auch wirklich in der Zulassung drin stehen.

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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von Benno » So 12. Jan 2020, 19:11

Beim 650er ändert sich damit also nichts.
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Grüße aus dem Münsterland
Benno aus Dülmen

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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von OSM62 » So 12. Jan 2020, 20:08

Benno hat geschrieben:Beim 650er ändert sich damit also nichts.
ThumbUP

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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von Baumiworld » Mo 13. Jan 2020, 07:28

Benno hat geschrieben:Beim 650er ändert sich damit also nichts.
Dies würde ich so pauschal nicht sagen.
Ich kenne von einigen Zweirädern das in den Bemerkungen des Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 2) nur bestimmte Reiftentypen / Modelle zulässig sind.
Eine andere Reifengröße als in den Papieren war schon immer so, dass wenn man eine andere Reifengröße montiert hat diese abnehmen bzw. eintragen lassen muss.
Neu ist jetzt das die Reifen-Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht mehr eine Freigabe für das Fahrzeug ist.
Ich weiß nicht ob beim 650er bestimmte Reifen ab Werk eingetragen sind, z.B. Michelin Pilot. Wenn man jetzt auf Pirelli, Bridgestone, Heidenau o.a. umrüsten will muss man den Reifen eintragen lassen obwohl dieser eine Reifen-Unbedenklichkeitsbescheinigung mitbringt. Diese ist nur noch eine Hilfe für den TÜV Prüfer zur Eintragung, gilt für Reifen mit DOT 2020

Man verschafft so den Prüfgesellschaften (TÜV, GTÜ, Dekra usw.) wieder mal Kunden. Ein weiterreichenden Sinn kann ich noch nicht darin erkennen.
Gruß
Guido
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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von Benno » Mo 13. Jan 2020, 08:25

Schöne Erläuterungen, der 650er hat aber keine Reifenbindung eingetragen.
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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von da2 » Mo 13. Jan 2020, 21:04

Hallo Guido,

eine mögliche Reifenfabrikatsbindung bei Fahrzeugen mit EG-Typgenehmigung ist hinfällig, sofern sich weder die Reifendimension noch die Reifenbauart (z.B. radial, diagonal) ändert. Dies bedeutet, dass jedes Reifenfabrikat und Profil ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung oder Eintragung gefahren werden darf, sofern Reifendimension und Reifenbaurt identisch zu den genehmigten in der Fahrzeugtypgenehmigung sind.

Gruß

Daniel

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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von Baumiworld » Di 14. Jan 2020, 17:07

Benno hat geschrieben:Schöne Erläuterungen, der 650er hat aber keine Reifenbindung eingetragen.
Der Beitrag wurde auch im Forum C400 gepostet! zum 650er kann und will ich mich mangels Erfahrung mit diesem nicht äußern :)

Aber es soll ja Leute geben die auch mal über den Tellerrand oder Lenker hinausschauen oder denken.
650er ist nicht betroffen - ok
Aber ich persönlich kenne einige Fahrzeuge mit Reifenbindung, müssen ja nicht immer von BMW sein. Es soll ja Leute geben die mehrere Zweiräder besitzen und die es dann evtl. interessiert?
Wen es nicht interessiert oder wer meint das es auf ihn nicht zutrifft der brauch es ja nicht lesen und wenn doch dann kann er gleich wieder vergessen. :D
da2 hat geschrieben: eine mögliche Reifenfabrikatsbindung bei Fahrzeugen mit EG-Typgenehmigung ist hinfällig, sofern sich weder die Reifendimension noch die Reifenbauart (z.B. radial, diagonal) ändert.
Wo steht das? Habe ich da evtl. was verpasst?
da2 hat geschrieben: Dies bedeutet, dass jedes Reifenfabrikat und Profil ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung oder Eintragung gefahren werden darf, sofern Reifendimension und Reifenbaurt identisch zu den genehmigten in der Fahrzeugtypgenehmigung sind.
Genau das bedeutet das neue Gesetz nicht.
Oder wie interpretierst du diesen Satz?
Bei Montage der Reifen liegt somit eine Änderung des Fahrzeugs und ein Erlöschen der Betriebserlaubnis nach § 19 (2) StVZO vor. Entspricht das Fahrzeug ansonsten dem genehmigten Zustand, ist eine Begutachtung gemäß § 21 auf Grund 19 (2) StVZO möglich und nach dem Umbau unverzüglich erforderlich.

Montiert man eine andere Reifengröße als in den Fahrzeugpapieren eingetragen war eine Eintragung schon immer Pflicht.
Reifenfreigaben bekommt man vom Reifenhersteller und beziehen sich immer darauf das Reifentyp XY nicht mehr produziert wird und jetzt der Reifentyp UVW das Modell XY ersetzt.
Die Reifen-Unbedenklichkeitsbescheinigung sagt dann aus das man den Reifen UVW fahren darf ohne weitere Abnahmen / Eintragungen / Prüfungen anstatt des Reifen XY der in den Papieren steht.

Bei den aktuellen Fahrzeugen mag es vielleicht nur wenige (beim BMW C650 keinen) treffen. Aber wie schon geschrieben, wer über den Lenker hinausschaut oder denkt... ThumbUP

Gesetze lassen immer einen gewissen Spielraum zur Interpretation. So kann sich ja hier jeder es für sich so auslkegen wie er es für richtig hält. Der TÜV oder die Rennleitung wird es dann richten clap
Gruß
Guido
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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von Benno » Di 14. Jan 2020, 18:55

Benno hat geschrieben:Beim 650er ändert sich damit also nichts.
Und nichts anderes habe ich geschrieben. Dieses Forum ist auch für 650er und da trifft die neue Regelung nicht zu.

Hat denn der 400er eine Reifenbindung?
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Re: Gesetzesänderung Reifengrößen und Modelle

Beitrag von da2 » Di 14. Jan 2020, 20:39

Hallo Guido,

im Folgende der Auszug Nr. 90 aus dem Verkehrsblatt 15/2019 (S.530) vom 28.06.2019 vom BMVI verbunden mit der Hoffnung, dass es Dir nicht weiter die Sprache verschlägt winkG:

"Das BMVI kann aus urheberrechtlichen Gründen das Verkehrsblatt oder auch Auszüge daraus nicht an Dritte weitergeben.

Im Nachfolgenden wird die entsprechende abgestimmte Vorgehensweise zitiert:

Bund und Länder haben sich in Bezug auf die Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern auf die nachstehend beschriebene gemeinsame Vorgehensweise abgestimmt:

Die Bereifung wird im Rahmen der EU-Typgenehmigung von Krafträdern (Fahrzeugen der Klasse L) gemäß Anhang XV der delegierten Verordnung (EU) Nr. 3/2014 der Kommission vom 24. Oktober 2013 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 168/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anforderungen an die funktionale Sicherheit von Fahrzeugen für die Genehmigung von zwei- oder dreirädrigen und vierrädrigen Fahrzeugen bzw. Kapitel 1 Anhang III der vorangegangenen Richtlinie 97/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen geprüft. Dabei wird überprüft, ob der Bereich, in dem sich die Rad-/Reifenkombination dreht, groß genug ist, dass bei Verwendung der größten zulässigen Reifen- und Felgenbreiten die Bewegung der Rad-/Reifenkombination im Rahmen der Höchst- und Mindestangaben des Fahrzeug- bzw. Reifenherstellers nicht behindert wird.

Fall 1: Fahrzeuge mit einer EU-Typgenehmigung
Bedingung ist, dass die Reifen über eine entsprechende Bauteilgenehmigung verfügen (UN-Regelung Nr. 75, bzw. früher 97/24/EG Kapitel 1) und das Fahrzeug ansonsten keine Veränderungen aufweist, welche Einfluss auf die Rad/Reifen-Eigenschaften bzw. ihren notwendigen Freiraum haben.

Fall 1a: Gleiche Reifengröße, anderer Reifenhersteller
In der Übereinstimmungsbescheinigung (engl. Certificate of Conformity, COC) bzw. in der Zulassungsbescheinigung (ZB) Teil I ist ein Reifen von Hersteller A eingetragen. Verwendet wird ein typgenehmigter Reifen des Herstellers B der gleichen Reifenbauart mit gleicher Größenbezeichnung, alle übrigen Parameter z. B. Tragfähigkeitskennzahl, Geschwindigkeitskategorie sind gleich oder höherwertig.
Beurteilung:
Dies ist zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt nicht.

Fall 1b: Abweichende Reifengröße innerhalb der freigegebenen Reifengrößen
Verwendet wird ein typgenehmigter Reifen der gleichen Reifenbauart,
1. der nicht schmaler als der schmalste im COC bzw. in der ZB Teil I genannte zulässige Reifen ist, und
2. nicht breiter als der breiteste im COC bzw. in der ZB Teil I genannte zulässige Reifen ist, und
3. dessen Abrollumfang gemäß Herstellerangabe (z. B. Reifenkatalog) nicht geringer als der Abrollumfang des im COC bzw. in der ZB Teil I genannten zulässigen Reifen mit dem geringsten Abrollumfang und nicht größer als der Abrollumfang des im COC bzw. in der ZB Teil I genannten zulässigen Reifen mit dem größten Abrollumfang ist, und
4. dessen übrige Reifenparameter z. B. Tragfähigkeitskennzahl, Geschwindigkeitskategorie gleich oder höherwertig sind.
Beurteilung:
Dies ist zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt nicht.

Fall 1c: Abweichende Reifengröße außerhalb der freigegebenen Reifengrößen
Verwendet wird ein typgenehmigter Reifen der gleichen Reifenbauart,
1. der schmaler als der schmalste im COC bzw. in der ZB Teil I genannte zulässige Reifen ist oder
2. der breiter als der breiteste im COC bzw. in der ZB Teil I genannte zulässige Reifen ist, oder
3. dessen Abrollumfang geringer als der Abrollumfang des im COC bzw. in der ZB Teil I genannten zulässigen Reifens mit dem geringsten Abrollumfang oder größer als der Abrollumfang des im COC bzw. in der ZB genannten zulässigen Reifens mit dem größten Abrollumfang ist.
Beurteilung:
Dies ist nicht zulässig. Gemäß § 19 Abs. 2 Nr. 2 StVZO erlischt die Betriebserlaubnis des Kraftrads, sofern kein Nachweis über die Zulässigkeit der Änderung gemäß § 19 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 StVZO vorliegt oder die in den vorgenannten Nachweisen eventuell aufgeführten Auflagen und Hinweise nicht beachtet wurden (siehe weiter zu beachtende Erläuterungen unter dem Punkt Schlussfolgerung).

Fall 2: Fahrzeuge ohne EU-Typgenehmigung oder veränderte Fahrzeuge
Bei Fahrzeugen, die nicht EU-typgenehmigt sind (z. B. Genehmigung nach § 20 o. § 21 StVZO) oder an denen relevante Veränderungen, die Einfluss auf die Rad-/Reifen- Eigenschaften bzw. ihren notwendigen Freiraum haben, vorgenommen wurden, wird ein Reifen verwendet, der nicht in der ZB Teil I genannt ist.
Beurteilung:
Dies ist nicht zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt gemäß § 19 Abs. 2 Nr. 2 StVZO, sofern kein Nachweis über die Zulässigkeit der Änderung gemäß § 19 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 StVZO vorliegt oder die in den vorgenannten Nachweisen eventuell genannten Auflagen und Hinweise nicht beachtet wurden (weiter zu beachtende Erläuterungen siehe Punkt Schlussfolgerung).

Schlussfolgerung:
Erlischt gemäß Fall 1c oder Fall 2 durch die Verwendung abweichender Rad-/Reifenkombinationen die Betriebserlaubnis eines Kraftrads, so ist ein entsprechender Nachweis nach § 19 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 StVZO bzw. eine Begutachtung gemäß § 19 i. V. m. § 21 StVZO erforderlich. In diesem Zusammenhang muss die Einhaltung aller betroffenen Vorschriften (z. B. bezgl. des Reifenfreiraums, der Genauigkeit der Anzeige des Geschwindigkeitsmessers) bestätigt werden. Da solche Prüfungen (z. B. auf Freigängigkeit) im Rahmen der Genehmigung des Reifens nach der UN-Regelung Nr. 75 auf Grund der zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhandenen Fahrzeugzuordnung nicht vorgesehen sind, stellt die alleinige Genehmigung eines Reifens nach der UN-Regelung Nr. 75 in einem solchen Fall keinen ausreichenden Nachweis im Rahmen einer Änderung nach § 19 Abs. 3 StVZO dar. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, z. B. durch den Reifenhersteller, ist kein Nachweis im Sinne des § 19 Abs. 3 StVZO.

Die vorstehend beschriebene Vorgehensweise hinsichtlich der Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern ist anzuwenden
1. bei Reifen, die nach dem 31.12.2019 hergestellt werden, und
2. ab dem 01.01.2025 bei allen Reifen.
Als Herstellungsdatum gilt die Angabe (DOT-Kennzeichnung der Kalenderwoche und des Jahres der Produktion) auf dem Reifen."

MfG

Daniel

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